Das Komitee "JA für einen fairen Umwandlungssatz" mit Vertretern von FDP.Die Liberalen, SVP, CVP, BDP und glp stellt die Argumente für die massvolle Anpassung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule vor. Die Menschen werden immer älter. Das im Berufsleben angesparte Kapital muss länger reichen. Damit unsere Renten auch in Zukunft sicher sind und höhere Lohnabzüge sowie gefährliche Anlagerisiken vermieden werden können, ist ein JA am 7. März wichtig.
Für Nationalrätin Christa Markwalder (FDP/BE) ist klar: Die langfristige Sicherung der zweiten Säule kann nur mit einem JA zur Anpassung des Umwandlungssatzes am 7. März gelingen. Die moderate Revision tastet das individuell angesparte Alterskapital nicht an, die Generationengerechtigkeit wird verbessert und die aktuellen Renten der heutigen Rentner bleiben garantiert.
Wie Thérèse Meyer Kälin (NR/CVP) betont, macht die deutlich gestiegene Lebenserwartung eine massvolle Anpassung notwendig: Da wir immer älter werden, muss unser angespartes Kapital länger reichen. Statt wie bisher das fehlende Geld systemwidrig umzuverteilen, muss die zweite Säule langfristig gesichert werden. Auf die zurzeit notwendige Umverteilung geht auch Thomas Weibel (NR/glp) ein. Gemäss Berechnung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) fehlen jedes Jahr 600 Millionen Franken. Wenn wir nicht handeln und am 7. März 2010 JA stimmen, zahlen wir zukünftig als Beitragszahler die Zeche. Rentenlöcher und höhere künftige Lohnabzüge gilt es verhindern.
Nationalrat Hans Kaufmann (SVP) warnte davor, dass Pensionskassen angesichts der strukturellen Schieflage dauerhaft zu hohe Renditeerwartungen erfüllen und daher zu grosse Anlagerisiken eingehen müssten. Das gefährdet die Renten von Jung und Alt auf fahrlässige Weise. Die Renten der jetzigen Bezüger sind nicht betroffen, wie Ständerat Werner Luginbühl (BDP) unterstrich. Die Anpassung des Umwandlungssatzes sorgt dafür, dass auch die jetzigen Erwerbstätigen und die Jungen noch mit sicheren und fairen Renten rechnen können.
Die wichtigsten Gründe für das JA am 7. März kurz zusammengefasst:
Seit der Einführung der 2. Säule 1985 ist die Lebenserwartung um drei Jahre gestiegen. Das Alterskapi-tal muss immer länger reichen. Der Umwandlungssatze wurde aber nur ungenügend angepasst - jährlich fehlen deshalb 600 Millionen Franken.
Der aktuelle Rentenumwandlungssatz geht von einer sehr hohen Renditeerwartung von rund 5 Prozent aus. Dieser Renditedruck zwingt die Vorsorgeunternehmen, hohe Anlagerisiken einzugehen. Das de-stabilisiert die zweite Säule und macht sie unsicher.
Ohne Anpassung werden weiterhin zu hohe Renten ausbezahlt. Diese Löcher in den Pensionskassen müssen die Erwerbstätigen stopfen.
21.12.2009
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